Schienbeinkantensyndrom
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Erstellt am: 25. Januar 2021 | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet & Anzeige, da Markennennung

Interview mit dem Physiotherapeuten und Heilpraktiker Axel Guhse

Axel Guhse Physiotherapeut

Ich habe Axel Guhse (Physiotherapie, Osteopathie und Life Coaching) ein paar Fragen über läuferspezifische Probleme und Behandlungen gestellt und danke ihm sehr herzlich für seine interessanten Antworten. Für mich als ambitionierter Hobby-Läufer ist es sehr interessant Fachleute zu befragen, die täglich mit vielen Patienten zu tun haben.


Herr Guhse, bitte stellen Sie sich einmal kurz vor! Was sind Ihre Schwerpunkte in Ihrer Praxis?

Axel Guhse: Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind Physiotherapie, Osteopathie und Life Coaching. In Physiotherapie und Osteopathie widme ich mich der Behandlung von Schmerzen im Bewegungsapparat, also zum Beispiel Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden, Muskelschmerzen oder auch Kopfschmerzen. Beim Life Coaching geht es häufig darum, mit Werkzeugen aus Psychotherapie und Coaching weiteren Ursachen eines Schmerzsyndroms auf die Spur zu kommen. Für mich zählt also der ganze Mensch, sein Gesamterleben auf körperlicher und geistiger Ebene. Die Kombination von Körperarbeit und Psychologie ist oft besonders erfolgreich, aber natürlich kein Muss in meiner Praxis. Oberste Priorität haben die Wünsche und Bedürfnisse meiner Patient*innen.



Sie bieten ein extrem umfangreiches und sehr interessantes Leistungsspektrum an. Können Sie grob sagen, mit welchen Problemen überwiegend Sportler zu Ihnen kommen und wie Sie diese erfolgreich behandeln?

Axel Guhse: Etwa die Hälfte meiner Patient*innen, würde ich sagen, macht Sport. Die meisten Menschen leben ja heute bewegungsarm, fahren mit dem Auto zur Arbeit, sitzen viele Stunden vor dem Rechner oder in Meetings. Daraus entstehen Verspannungen im Bewegungsapparat. Die können zu Verletzungen oder Schäden führen − das kann dann beim Sport schiefgehen, aber auch bei der Gartenarbeit oder beim Spielen mit den Kindern. In meiner Praxis kommen als typische Beschwerden, die beim Laufsport stören, vor allem Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden vor, darüber hinaus Muskel- und Sehnenschmerzen.



Ich bin überwiegend als ambitionierter Hobby-Läufer unterwegs. Was sind nach Ihren Erfahrungen die häufigsten Gründe für läufer-bedingte Schmerzen?

Axel Guhse: Da fallen mir viele ein, nur ein paar wenige möchte ich nennen. Beim Schuhwerk kann man anfangen, da sollte man nicht am falschen Ende sparen und sich lieber im Fachgeschäft beraten lassen. Ein zu ambitioniert aufgebautes Training begegnet mir auch; also lieber langsam angehen und nur allmählich steigern! Das gilt vor allem dann, wenn man zu den älteren Semestern zählt oder schon länger nicht trainiert hatte. Für die Älteren − mit über sechzig bin ich auch so einer − gilt natürlich: erstmal ärztlich durchchecken lassen. Der Laufstil, damit meine ich die Art, wie jemand sich beim Laufen bewegt, hat auch in vielen Fällen Optimierungsbedarf. Es kommt durchaus vor, dass ich das bei gemeinsamem Jogging genauer betrachte und coache. Ziel ist ein gut ausgewogener, ergonomischer Laufstil, der spart Kraft und dient der Gesundheit.



Ich bekomme von meinen Lesern häufig Anfragen, inwiefern das Schienbeinkantensyndrom möglichst schnell behoben werden kann? Was sind Ihre Erfahrungen und was würden Sie betroffenen Patienten empfehlen?

Axel Guhse: Das Schienbeinkantensyndrom entsteht durch eine Überlastung der Muskeln hinter dem Schienbein, da sind die langen Fuß- und Zehenmuskeln anatomisch zu Hause. Von dort schicken sie ihre Kraftvektoren in das Fußgewölbe. Während des Laufens helfen sie bei der Stoßdämpfung, immer wenn der Fuß landet, also viele viele Male. Kein Wunder also, wenn sie auch mal eingeschnappt reagieren. In der Behandlung gehe ich auf Spannungsmuster des gesamten Beines und mindestens auch des Rückens ein. Meiner Ansicht nach beschreibt der Schienbeinschmerz nur die Spitze des Eisbergs, die anderen sechs Siebtel zu erkunden, macht die Sache erst spannend und steigert den Erfolg. Meine Untersuchung gilt letztlich allen am Laufen beteiligten Muskeln und Faszien. (Letztere sind Baugewebe des Körpers, sie geben den Muskeln Form und Gestalt.) Eine Bewegungsstörung in der Lendenwirbelsäule, eine fasziale Spannung des Oberschenkels oder sogar eine Spannungsstörung des Atlas, des obersten Halswirbels, können mit ursächlich sein. Daran lässt sich gut mit Physiotherapie und Osteopathie arbeiten. Schließlich runde ich das Ganze ab mit Übungen für zu Hause. Da spielen Dehnungen und Muskelpflege mit der Faszienrolle eine große Rolle.



Sie bieten eine Hypnosetherapie an. Entschuldigen Sie bitte meine vielleicht blöde Frage. Können Sie mich hypnotisieren, dass ich möglichst schmerzfrei, effektiv und schnell laufe? Mein Ziel sind 5 KM zu laufen unterhalb 20 Minuten. Wäre das mit Hypnose möglich? (Mit Augenzwinkern;-)

Axel Guhse: Während meiner Ausbildung in Hypnosetherapie hat mich einer meiner Kollegen in einer gemeinsamen Übung gebeten, ihn hypnotisch dahingehend zu trainieren, dass er beim Laufen endlich den Berg schafft, der ihm bisher immer so große Probleme bereitet hat, und zwar mit Leichtigkeit. Das ist uns gelungen. Es sind oft mentale Barrieren, die unsere sportliche Leistung beeinträchtigen. Ja, sie können sogar zu Verletzungen beitragen. Diese inneren Blockaden, meist tief unterbewusst, lassen sich durchaus mit Hypnosetherapie aufspüren und in vielen Fällen lockern oder lösen. Das hilft dann nicht nur beim Sport.



Eine wichtige Frage zum Schluß, die ständig in der Läuferszene diskutiert wird. Soll man sich unmittelbar nach dem Laufen dehnen? Oder ist es besser einen Tag danach zu dehnen?

Axel Guhse: Studien zum Thema Dehnungen haben nach meiner Kenntnis eines zutage gefördert. Dehnen vor dem Laufen verringert nicht das Verletzungsrisiko. Sie sind auch nicht besonders als Erwärmung geeignet, das gelingt besser mit lockerem Bewegen des Körpers und leichtem Einlaufen. Aber Sie fragen ja nach dem Dehnen danach. Nach intensiver Muskelarbeit braucht das Gewebe maximale Durchblutung, um die muskeleigenen Energiereserven wieder auffüllen zu können und um Stoffwechselendprodukte abtransportieren zu können. In der Dehnung verengen wir die Blutgefäße. Daher machen lang anhaltende Dehnungen hier keinen Sinn, kurze Dehnungen von wenigen Sekunden dagegen schon. Sie können mit ihrer entspannenden Wirkung dem Wohlgefühl im Muskel dienen. Lang anhaltende Dehnungen sollten also lieber später erfolgen, wenn der Muskel sich erholt hat. Nach sehr intensiver Muskelarbeit kann das auch mal der nächste Tag sein.



Weitere Infos über Axel Guhse

Homepage von AXEL GUHSE (Physiotherapie & Osteopathie & Life Coaching) findest du direkt hier: https://www.guhse-therapie.de/

Wenn du direkt einen Termin mit Herrn Guhse vereinbaren möchtest, dann bitte einfach hier klicken:
04181-1377196

Die hervorragenden 48 Google-Rezensionen sprechen für sich. 5 von 5 Sterne, mehr geht nicht! Ein Besuch bei Herrn Guhse wird sich auf jeden Fall lohnen.

Die Praxis befindet sich in 21244 Buchholz, Thomasweg 1. Wenn du sonst erst einmal unverbindlich per Mail anfragen möchtest, dann bitte einfach hier klicken: kontakt@guhse-therapie.de



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