Schienbeinkantensyndrom
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Aktualisiert am: 19. März 2020 | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet & Anzeige, da Markennennung

Wadenschmerzen beim Laufen − Ursachen und Behandlung

Das Wichtigste in Kürze über Wadenschmerzen beim Laufen:

👣 » Warum deine Wade wirklich nach dem Laufen schmerzt.

👣 » Welches die besten Tipps gegen die Wadenschmerzen sind.

👣 » Warum du unbedingt dein Training ändern solltest.

👣 » Wie dir ein Physiotherapeut hilft.


Treten beim Laufen Wadenschmerzen auf, ist ein Wadenkrampf die häufigste Ursache. Falsche Belastung, Muskelzerrungen und Muskelfaserrisse gehören zu den weiteren Gründen, die Schmerzen begünstigen. Der Beitrag beleuchtet die Ursachen für Wadenschmerzen beim Laufen. Wir geben Tipps zur Akutbehandlung.


Steifes Sprunggelenk als Ursache für Wadenschmerzen

Nach Knieschmerzen gehören Schmerzen im Unterschenkel zu den häufigsten Verletzungen bei Läufern.

Ergotherapeut Ingmar Bieda erklärt bei YouTube woher Wadenschmerzen kommen: ″Viele Jogger haben das Problem, dass sie nach relativ kurzer Zeit übersäuerte Waden haben. Das heißt, der Wadenmuskel geht zu und dann sind es einfach unerträgliche Schmerzen. Teilweise enden diese im Krampfzustand. Laufen über eine Stunde oder zwei ist nicht mehr möglich.″

″ Oftmals ist das Problem, dass das Sprunggelenk nicht richtig funktioniert, beziehungsweise nicht seiner richtigen Form folgt. Viele laufen mit einem komplett steifen Sprunggelenk. Die ganze Kraftübertragung geht immer in die Wade rein. Die Wadenmuskulatur geht zu, weil der Sauerstoff fehlt, das Gewebe übersäuert″ erläutert Bieda.

Dehnen hilft, das Gewebe zu lockern. Es erhöht den Blutfluss sowie die Sauerstoffzufuhr. Kontrolliere deine Bewegung. Trainiere das steife Sprunggelenk.


Die Ursachen von Wadenschmerzen im Überblick

Zu den wichtigsten Ursachen von Beschwerden im Bereich der Wade gehören:

  • Wadenkrampf,
  • Logensyndrom
  • Überlastung,
  • Mineralien- und Flüssigkeitsmangel,
  • falsches Schuhwerk,
  • Muskelzerrung,
  • Thrombophlebitis (entzündete Hautvenen),
  • Muskelverletzung,
  • arterielle und venöse Erkrankungen der Blutgefäße,
  • unzureichende Bekleidung,
  • degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, der Bandscheiben,
  • fehlerhafte Lauftechnik und
  • Muskelfaserriss.


Wadenkrämpfe sind die häufigsten Verursacher von Schmerzen

Treten die Beschwerden während des Trainings auf, ist das ein Anzeichen für eine Überlastung. Bei einem Krampf benötigt dein Körper eine Pause.

Wadenkrämpfe gehören zu den verbreitetsten Ursachen. Der Wadenmuskel zieht sich zusammen. Er verbleibt kurzzeitig starr. Das führt zu krampfartigen Schmerzen. Sie verhindern eine weitere Bewegung. Trotz des großen Schmerzes sind sie harmlos.

Treten die Krämpfe in der Wade ausschließlich beim Laufen auf, weist das auf eine Überlastung hin. Trainierst du zu oft, zu lange und zu intensiv rächt sich dein Körper mit Schmerzen. .

Ursächlich für Wadenkrämpfe ist ein fehlendes Aufwärmprogramm. Intensives Dehnen vor jedem Lauf bereitet die Muskeln auf die Anstrengung vor. Steigst du sofort ins Programm ein, überforderst du deine Muskeln.


Was tun bei einem akuten Wadenkrampf?

Der Krampf klingt nach wenigen Sekunden ab. Bleib stehen und dehne die Wade vorsichtig. Lockere die Muskulatur über den Fuß. Massiere die Wade leicht.

Nach dem Abklingen der Schmerzen, gehst du ein paar Schritte. Jetzt ist eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr wichtig. Nach ein paar Minuten versuchst du, weiter zu laufen. Bei erneuten Beschwerden brichst du das Training ab.

Treten die Krämpfe ausschließlich beim Laufen auf, hilft ein intensiveres Aufwärmprogramm.


Wadenschmerzen infolge von Muskelverletzungen

Muskelfaserrisse gehören zu den typischen Verletzungen bei Läufern. Treten diese in der Wade auf, äußert sich das durch einen scharfen Schmerz. Die Wade zieht sich krampfartig zusammen. Unter der Haut bildet sich ein Bluterguss. An der Oberfläche erscheint eine tastbare Delle. dein Unterschenkel schwillt an.

Der Hausarzt diagnostiziert und behandelt den Muskelfaserriss. Wichtig ist, dass du das Training sofort abbrichst. Verzichte auf Dehnübungen.

Muskelzerrungen treten infolge starker Belastungen auf. Die Symptome gleichen denen des Muskelfaserrisses. Bei der Zerrung erscheint keine Delle.

Den Muskelfaserriss behandeln

Bei einem Muskelfaserriss schonst du die Wade. Leg das Bein hoch. Ein kühlender Umschlag lindert Schmerzen. Ein Druckverband dämmt Schwellungen ein. Später kommen Salbenverbände mit kühlenden, abschwellenden Substanzen zum Einsatz. Entzündungshemmende Medikamente lindern starke Schmerzen. Ab dem vierten Tag bieten sich Massagen an. Ist die schmerzfreie Belastung möglich, schließen sich physiotherapeutische Verfahren an.


Was hilft bei einer Muskelzerrung?

Bei Muskelzerrungen stellst du das betroffene Bein ruhig. Lagere das Bein hoch. Kühlen lindert Schwellungen und Schmerzen. Entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente versprechen schnelle Erleichterung. Sie beschleunigen den Heilungsprozess.
Achte darauf, dass sich dein Training an deiner Leistungsfähigkeit orientiert. Vermeide starke Überlastungen. Ausreichend Flüssigkeit verhindert Muskelschmerzen.


Was ist das Logensyndrom?

Treten während deines Lauftrainings krampfartige, ansteigende Wadenschmerzen auf, denkst du zuerst an einen Wadenkrampf. Nach dem Dehnen und einer kurzen Pause geht es weiter. Dieses Vorgehen funktioniert nach einiger Zeit nicht mehr. Die Wadenschmerzen verstärken sich. Es dauert länger, bis diese verschwinden. Teilweise tritt ein Taubheitsgefühl in den Füßen auf. Trotz längerer Laufpause erfolgt keine Besserung

Zurückzuführen ist dieses Phänomen auf ein Problem in der Anatomie. ″Bei Belastung schwillt die Muskulatur bis zu 20 Prozent an. Kann sich dabei die Muskelfaszie nicht genügend ausdehnen, kommt es dabei zu einem Anstieg des Gewebedruckes in der Muskelloge und dadurch zur Störung der durchblutung sowie zu Schmerzen″ erklärt Dr. med. Martin Narozny-Willi, Facharzt der SportClinic Zürich.

Die Schmerzen strahlen über den Unterschenkel bis zum Fuß aus. Die Diagnose erfolgt auf Verdacht. Ein Sportmediziner nimmt eine Druckmessung im Muskel vor, um das Logensyndrom zu identifizieren. Eine kleine Operation behebt das Problem


Tipps bei Wadenschmerzen

Plötzlich auftauchende krampfartige Wadenschmerzen behindern die Bewegung. Treten die Beschwerden bei jedem Lauf auf, hilft ein Blick auf das eigene Trainingsverhalten:

  • Überprüfe dein Aufwärmprogramm.
  • Leg regelmäßige Laufpausen ein.
  • Nutze diese für Ausgleichs- und Kräftigungsübungen.
  • Dehnübungen verhindern neue Verletzungen.

Viele Läufer vernachlässigen angemessene Kleidung. Im Winter reicht die dünne Hose nicht aus. Warm eingepackt, fühlen sich die Muskeln wohler.

Teilweise ist ein Mangel an Mineralien ein Grund für Wadenschmerzen. Magnesium löst Verkrampfungen. Achte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr beim Training.

″Magnesium führt an der Muskelmembran zu einer Stabilisierung und reduziert Aktionspotenziale, die Kontraktionen im Muskel auslösen. Viele Patienten berichten, dass es bei ihnen die Neigung zu Muskelkrämpfen lindert. Wenn es nicht überdosiert wird, ist Magnesium außerdem unbedenklich und hat keine Nebenwirkungen″ erklärt Dr. Rainer Lindemuth, Neurologe.

Weitere Ursachen von Wadenschmerzen beim Laufen sind:

  • ein fehlerhafter Laufstil und
  • falsches Schuhwerk.
Gute Laufschuhe findest du im Sportfachgeschäft. Eine Laufbandanalyse deckt einen fehlerhaften Laufstil auf.


Wann hilft nur der Arzt?

In vielen Fällen sind Wadenschmerzen harmlos. Sie treten bei Überlastung auf.
Gegen Schmerzen helfen:

  • leichte Dehnungsübungen oder
  • eine Massage.
Wärmende Umschläge oder ein warmes Bad wirken schmerzlindernd.

Bei länger anhaltenden Beschwerden oder sich ausbreitenden Schmerzen suchst du rasch einen Arzt auf. Entzündete und beschädigte Muskelfasern breiten sich in anliegende Bereiche aus. Im schlimmsten Fall entstehen irreparable Defekte.

Fehlhaltungen und Gefühlsstörungen sind Symptome ernstzunehmender Schädigungen. Dauerhaft starke Schmerzen, die das Auftreten verhindern, benötigen eine ärztliche Behandlung.


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Die Therapie ist abhängig von der Diagnose. Der Hausarzt klärt ab, welche Ursache sich hinter den Beschwerden verbirgt. Bei Bedarf überweist er Dich an einen:

  • Sportmediziner,
  • Sportchirurgen oder
  • Orthopäden.


Wie du Wadenschmerzen vorbeugst

Wichtig ist, dass du Überlastungen vermeidest. Vor jedem Training steht ein intensives Aufwärmprogramm. Achte auf ein Trainingsprogramm, das sich an deinen individuellen Möglichkeiten orientiert. Vermeide fehlerhafte Bewegungsmuster und eine einseitige Belastung.

Marathonläufer Philipp Alexander Stelzel schreibt auf seiner Seite von 0 auf Marathon: ″Wegen der vielen möglichen Ursachen von Wadenschmerzen gibt es leider kein allgemeingültiges Patentrezept zur Vorbeugung von Beschwerden in den Waden. Allerdings lassen sich gewisse Risikofaktoren mehr oder weniger einfach ausschalten:

  • Eine gesunde Lebensweise,
  • Verzicht auf Alkohol und Nikotin,
  • Vermeiden von Übergewicht und
  • natürlich regelmäßiges körperliches Training
schützen vor chronischen Wadenschmerzen.″



Meine Tipps

Meine persönliches Fazit über Wadenschmerzen beim Laufen und was du beachten solltest:

 Schmerzen nach dem Joggen sind Zeichen einer Überbelastung. Diese gilt es durch regelmäßige Ruhephasen und ein individuelles Leistungspensum zu vermeiden.

 Falsches Schuhwerk und eine schlechte Lauftechnik sind häufig Gründe von Wadenkrämpfen.

 Ferner sind ernstzunehmende Erkrankungen wie Muskelzerrungen, Muskelfaserrisse oder das Lodensyndrom verantwortlich für die Beschwerden.

 Treten die Schmerzen dauerhaft auf oder sind diese stechend, empfiehlt sich der Gang zum Arzt.

 Langfristig empfehlen sich ein intensives Aufwärmtraining sowie eine Kontrolle der Lauftechnik.

 Bei Fuß- und Beinfehlstellungen verordnet der Orthopäde spezielle Einlagen, um diese auszugleichen.


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Michael Mitterer

Michael Mitterer
Ambitionierter Hobby Läufer 🏃

seit 2018
5KM Lauf-Wettkämpfe
Bestzeit 22:08 min

Mein Motto:
☆ "Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg" ☆

5km Wettkampf - Das bin ich

Mein Ziel 🏁: Irgendwann 5KM unter 20 Min. laufen, schmerzfrei! Hier findest du mehr über mich!

Du findest hier kostenlose Erfahrungsberichte und Tipps, welche Produkte und Übungen bei meinem Schienbeinkantensyndrom geholfen haben!

Als  kuestenlaeufer_runner bin ich auf Instagram laufend unterwegs und teile dort meine Aktivitäten rund ums Laufen.


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WAS IST SCHIENBEINKANTENSYNDROM?

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Dumpfe oder stechende Schmerzen an der Schienbeinkante sind das Hauptsymptom des unangenehmen Schienbein-kantensyndroms.


HÄUFIGSTE URSACHEN:

Zu schnelle Steigerung Training und Lauftempo
Falsche Laufschuhe & Sportschuhe
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